Neujahrsspaziergang

„Wollen wir mal wieder um die Häuser ziehen?“, fragte ein schwarzes Schaf das weiße am Neujahrstag. „Ja gerne!“ entgegnete es. Beide wanderten durch den tiefen Schnee und erfreuten sich am Neujahrstag. „Was wünschst Du Dir für 2011?“, wollte das Schwarze wissen. „Na das alles so bleibt wie bisher…“ antwortete das Weiße. „Wieso soll alles bleiben wie bisher? Das Leben ändert sich doch ständig.“

Da überlegte das weiße Schaf ziemlich lange und dachte über die Worte vom Schwarzen nach. „Na ich mag eben keine Veränderungen. Ich möchte gern weiter mit Dir und den anderen jeden Tag auf die Weide gehen und fressen und wenn´s nötig ist geschoren werden. Aber so grundlegend sollte alles beim Alten bleiben.

„Mir wäre das zu öde…“ mähte das Schwarze vor sich hin, „…aber wir sind halt alle anders, auch wenn wir fast gleich aussehen…bis auf die Farbe unserer Wolle versteht sich.“

„Wir werden ja sehen was das neue Jahr für uns bringt. Lassen wir uns einfach überraschen.“ schlug das Weiße vor, da es um einen Kompromiss bemüht war. „Klar doch Schäfchen, mir soll es recht sein. Ich hab es eh am liebsten mir keine Gedanken zu machen. Ich lebe viel lieber im Augenblick.“

Und so trotteten beide weiter, genossen Ihren Spaziergang, blinzelten der Sonne entgegen und freuten sich auf das frische Heu, welches in Ihrer Futterraufe auf Sie wartete.

In diesem Sinne: Ein gesundes und friedvolles Jahr 2011 für uns Alle!

Dieser Beitrag wurde unter Wollige Geschichten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar